Am Mittwoch fand unsere Monatsübung statt. Im Rahmen dieser technischen Einsatzübung wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen simuliert. Das Übungsszenario umfasste eine bewusstlose sowie eine eingeklemmte und verletzte Person.
Nach der ersten Lageerkundung wurde die Einsatzstelle abgesichert und ein Brandschutz aufgebaut. Anschließend konnte die bewusstlose Person rasch aus dem Fahrzeug gerettet werden. Zur Befreiung der eingeklemmten Person kamen hydraulische Rettungsgeräte zum Einsatz. Während der Menschenrettung wurde das Szenario unerwartet verschärft: Aufgrund eines simulierten Kreislaufstillstands musste die Rettung unverzüglich als Blitzrettung durchgeführt werden. Dadurch konnten die Einsatzkräfte auch den Umgang mit zeitkritischen Situationen unter realitätsnahen Bedingungen trainieren.
Nach der Übungsbesprechung wurde das bereits für Ausbildungszwecke vorgesehene Unfallfahrzeug ins Feuerwehrhaus gebracht. Dort hatten alle Kamerad:innen die Möglichkeit, den Umgang mit den hydraulischen Rettungsgeräten selbst praktisch zu üben. Dabei wurde das Fahrzeug intensiv bearbeitet, um verschiedenste Rettungstechniken sowie den Einsatz unterschiedlicher Werkzeuge zu trainieren. Zusätzlich wurde erläutert, worauf beim Öffnen moderner Fahrzeuge besonders zu achten ist, beispielsweise auf Airbags, Gurtstraffer etc.
Durch diese realitätsnahe Übung konnten wichtige Abläufe für technische Einsätze gefestigt und wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden. Ein besonderer Dank gilt BM Philipp Schinnerl und HLM Johann Prankl für die Ausarbeitung und Durchführung der Übung.






















