Um ein einheitliches Erscheinungsbild auch bei Schlechtwetter zu gewährleisten, wurden 1990 für alle Kameraden neue Mäntel angeschafft.
Am 26. Jänner 1991 wurde Herr Leopold Reiser zum neuen Kommandanten unserer Wehr gewählt.
Im Februar 1991 erreichten 7 Kameraden das Funkleistungsabzeichen in Bronze und im Oktober des selben Jahres 4 Kameraden das Funkleistungsabzeichen in Silber.
Bei der am 30. Jänner 1993 stattgefundenen Mitgliederversammlung entschied sich die Mehrheit der Kameraden für den Neubau eines Feuerwehrhauses.
Am 26. Juni 1994 fanden in Inzersdorf die Leistungswettbewerbe unseres Bezirkes statt. Die siegreiche Wettkampfgruppe im Jubiläumsjahr 1. Platz Bronze A, 2. Platz Silber A
Bei diesen Wettkämpfen, welche bei herrlichen Wetter und großem Interesse seitens der Bevölkerung stattfanden, konnten unsere Wettkampfgruppen folgende Spitzenplatzierungen erzielen: in Bronze A: 1. Rang, in Silber A: 2. Rang und in Bronze B: 2. Rang
Am 27. August 1994 wurde das 100jährige Bestandsjubiläum unserer Feuerwehr gefeiert. 7 Jungmänner wurden angelobt. Bürgermeister Schrittwieser überraschte mit einem 2000 qm. großen Grundstück, welches von der Gemeinde für die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses angekauft wurde. Aus Anlaß des 100jährigen Bestehens wurde auch eine Festschrift erstellt, welche zum großen Teil von der heimischen Wirtschaft und den Heurigenbetrieben finanziert wurde.
Am 1.4.1995 wurde mit den Aushubarbeiten für die Errichtung des neuen Feuerwehrhauses begonnen.
Anläßlich des Abschnittsfeuerwehrtages am 23. Juni 1995, in Perschling, wurde Kamerad Teufl Josef sen. für 70 (!) Jahre Tätigkeit für die FF Inzersdorf geehrt.
Bei der 101. Mitgliederversammlung am 27. Jänner 1996 wurde Leopold Reiser als Kommandant wiedergewählt.
1996 wurde ein Abschleppwagen angeschafft.
Für die Finanzierung des Feuerwehrhaus-Neubaues wurde eine Bausteinaktion durchgeführt, wo als 1. Preis eine Reise nach Rom im Wert von 8.000,– von Herrn Friedrich Graf gewonnen wurde. Der Reinerlös dieser Aktion betrug 137.000,–.
1998 wurden 30 neue Einsatzhelme angekauft, welche zum größten Teil von der Gemeinde bezahlt wurden.
Am 23. August 1998 war ein großer Tag für die FF Inzersdorf. Nach einer Bauzeit von 1.241 Tagen konnte das neue Feuerwehrhaus seiner Bestimmung übergeben werden. Insgesamt wurden 8.417 freiwillige Arbeitsstunden von den Feuerwehrkameraden und durch Mithilfe der Bevölkerung geleistet. Die Gesamtbaukosten inkl. Grundankauf betrugen öS 4,7 Mio.
Nach mehrjähriger Pause wurde am 8. Jänner 1999 im Gasthaus “Romana” in Walpersdorf wieder ein Feuerwehrball veranstaltet. Es war dies die bestbesuchteste Ballveranstaltung seit Jahrzehnten.
Von 11. bis 13. Juni 1999 fand erstmals das FF-Fest am Gelände und im neuen Feuerwehrhaus statt, bisheriger Veranstaltungsort war die Halle von Herrn Alois Döller in der Inzersdorfer Kellergasse. Der neue Standort erwies sich als richtige Entscheidung, denn das FF-Fest war ein überwältiger Erfolg.
Im Jahr 1999 gab die Wettkampfgruppe unserer Wehr wieder ein kräftiges Lebenszeichen: Durch den “Motivator” Günther Staudenmayer wurden bei den Abschnittswettkämpfen2 x 1. Platz, 2 x 2. Platz und 1 x 3. Platz erreicht.
Bei den Landeswettbewerben in Langenlois wurde im Bewerb Bronze A der 11. Platz unter 708 teilnehmenden Gruppen erreicht.
Am 28. Mai 2000 fand erstmals ein “Tag der offener Tür” mit “Nass-Wettbewerb” statt.
Das Jahr 2000 war wieder sehr erfolgreich für die Wettkampfgruppe: 4 x 1. Platz, 1 x 2. Platz und 1 x 3. Platz.
Durch die gute Platzierung im Jahr 1999 beim Landeswettbewerb war unsere Wettkampfgruppe im Parallelbewerb, den sogenannten. “Fire – Cup” am 30. Juni 2000 in Hollabrunn, startberechtigt.
Mit einer Zeit von 36,3 Sekunden wurde die bisher beste Zeit in der langen Geschichte unserer Wettkampfgruppen erzielt. Diese Zeit + 5 Fehlerpunkte reichten für der 13. Platz.
Um eine bessere Hörbarkeit der Sirene zu gewährleisten, wurde diese vom “alten” Feuerwehrhaus in Inzersdorf auf die Aufbahrungshalle ummontiert.
Seit November 2000 beschäftigt sich eine Gruppe unserer Wehr mit der Erstellung einer “Homepage” um auch im Internet vertreten zu sein.
Ende März 1970 wurde im Rittersaal des Schlosses Walpersdorf das Theaterstück “Der Regimentsarzt” aufgeführt. Die Reinerträge dienen zur Finanzierung unseres Feuerwehrautos.
Die Personen und Ihre Darsteller:
Lorenz Trost, Bauer – Hans Schrittwieser
Marianne, dessen Weib – Frieda Staudenmayer
Franz, Sohn. Regimentsarzt – Sepp Engelhart
Nelke, sein Diener – Herbert Hess
Frani Steinbach, die Herrenhofbäuerin – Maria Ernd
Nandl, eine Waise – Steffi Teufl
Seehofer, Bauer – Sepp Staudenmayer
Martin, Oberknecht – Franz Auer
Spielleitung: Franz Zehndorfer
Gesangeinstudierung: Frau Dir. Herta Beier
Am 28. Juni 1970 wurde in Walpersdorf das 75jährige Bestandsjubiläum gefeiert, verbunden mit dem Abschnittsfeuerwehrtag, den Leistungswettbewerben und dem Feuerwehrfest. Unsere Wettkampfgruppen waren an diesem Tag unschlagbar.
Das erste selbstfahrende Löschfahrzeug ein “Mercedes 408″ wurde feierlich seiner Bestimmung übergeben.
Am 25. Jänner 1971 wurde Herr Franz Wutzl zum neuen Kommandanten unserer Wehr gewählt.
Bei den Landeswettkämpfen in Wilhelmsburg im Juli 1972. wurde der 4. Platz in Silber A erreicht.
Im Juli 1973 wurde der bisher größte Erfolg bei den Landeswettkämpfen erreicht, nämlich in Horn l. Platz in Silber A. Im selben Jahr wurde bei den Bundeswettkämpfen in Lebring der 15. Platz errungen.
Bei den Landeswettkämpfen in Langenlois wurde 1975 der 10. Platz in Bronze A erreicht.
1.Platz in Silber A und 2. Platz in Bronze A bei den Landeswettkämpfen 1976 in Ried im Innkreis in Oberösterreich bei den Gästegruppen.
Bei der am 5. Februar 1977 stattgefundenen 82. Generalversammlung erfolgte eine Ehrung der überaus erfolgreichen Wettkampfgruppe. In 10 Jahren konnten folgende Spitzenplätze erreicht werden: 19 x1. Platz, 7 x 2. Platz, 10x 3. Platz
1979 wurden zur Verstärkung unserer Einsatzbereitschaft Atemschutzgeräte angeschafft.
Zu Floriani 1981 fand die Eröffnungsfeier und Segnung des Zubaues beim Gerätehaus in Inzersdorf statt.
Am 15. Mai 1982 schafften erstmals Kameraden unserer Wehr die “Feuerwehrmatura”.
Das Goldene Leistungsabzeichen erhielten: Eder Leopold, Englhart Josef, Hasenzagl Johann und Reiser Leopold.
Um die Schlagkraft unserer Feuerwehr zu erhöhen, wurden 1984 Funkgeräte angekauft.
Die überaus erfolgreichen Feuerwehrfeste schufen die finanzielle Basis für den Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges.
Am 8. September 1985 erfolgte die feierliche Einweihung unseres TLF 2000.
1985 war unsere Wehr in Walpersdorf im Unwettereinsatz. Ein Wirbelsturm, vom Schauerberg kommend, knickte im Schlosspark mehrere Bäume um. Im Schloß und in der Gärtnerei wurden Dächer abgedeckt. Die Gartenmauer der Gärtnerei wurde umgerissen, große Eternitplatten wurden in die Luft gewirbelt und bei der Sportanlage in Inzersdorf wurde das Stiegengeländer demoliert.
Im November 1986 wurde ein Bergegerät mit Spreitzer angekauft.
Um die Alarmierung aller Kameraden zu gewährleisten, wurde 1989 in Wetzmannsthal eine Sirene installiert.
Am 20. Juli 1945 fand erstmals wieder eine Versammlung nach dem 2. Weltkrieg statt, neuer Kommandant wurde Herr Leopold Landsteiner. Ein neuer Feuerwehrgruß wurde eingeführt: “Gut Wehr” anstatt bisher “Gut Heil”. Zehn neue Mitglieder wurden aufgenommen.
In Walpersdorf fand am 1. August 1948 der Bezirksfeuerwehrtag mit Weihe der neuen Motorspritze statt. 408 auswärtige Feuerwehrmänner nahmen daran teil. Im Schloßhof wurde eine große Schauübung durchgeführt.
Seit 21. Februar 1950 wird die Filiale Theyern als selbständige Feuerwehr geführt.
Im Frühjahr 1951 wurde ein 4 Rad-Anhänger Mannschafts- und Gerätewagen der Firma Damisch aus St. Pölten angekauft.
Am 26. Februar 1952 wurde Herr Johann Deimel zum neuen Kommandanten unserer Wehr gewählt. 18 Mann nahmen am 15. April 1952 am Empfang der Pummerin in St. Pölten teil.
Bei den am 31. Mai 1953 durchgeführten Bezirkswettkämpfen in Herzogenburg nahm erstmals eine Wettkampfgruppe unserer Wehr teil. Mit 327 Punkten gehörte unsere Gruppe zu den Besten.
Bei den Landeswettkämpfen in Tulln wurde erstmals das “Bronzene Leistungsabzeichen” erreicht, und zwar von folgenden Kameraden: Wieser Johann, Deimel Johann, Englhart Johann, Huber Johann, Kaiser Franz, Engelhart Karl, Schoderböck Josef, Brandl Karl, Schrittwieser Johann.
1956 wurde in Wetzmannsthal ein Feuerlöschteich errichtet.
Ein neuer Schlauchturm beim Gerätehaus in Inzersdorf wurde 1958 fertiggestellt
Am 15. April 1959 brannten die Scheunen von Herrn Teufner und Herrn Deimel. Acht Feuerwehren waren zur Brandbekämpfung im Einsatz.
In Herzogenburg fanden am 20. und 21. Juni 1959 die Landeswettkämpfe statt.
Im Gasthaus Schirak in Walpersdorf wurden 65 Kameraden von den Feuerwehren Blumau, Euratsfeld, Ebergassing und Heidenreichstein einquartiert und verpflegt.
Am 8. November 1959 fand in Inzersdorf die Weihe der neuen Motorspritze Rosenbauer Automatic 75 VW und die Weihe des neuen Wasserleitungshochbehälters statt.
Bei den Landeswettkämpfen in Krems erreichte unsere Wettkampfgruppe am 50. Juni 1961 zum erstenmal das “Silberne Leistungsabzeichen”.
Am 1. Juli 1962 brannte die Scheune von Herrn Zehetner Ludwig in Inzersdorf.
Acht Feuerwehren waren im Einsatz.
Anlässlich des 50. Geburtstages des Kommandanten und Bezirksfeuerwehrrates Herrn Johann Deimel wurde am 25.Dezember 1962 ein Fackelzug veranstaltet.
Bei den Bundeswettkämpfen in Wien 1964 nahm unsere Wettkampfgruppe zum erstenmal teil und erreichte den 28. Platz.
Von 1. bis 5. Juli 1966 fanden die Landeswettkämpfe in Melk statt. Unsere Wettkampfgruppe erreichte den 3. Platz in Silber A.
Am 18. März 1967 brannte das Wirtschaftsgebäude und das Dach des Wohnhauses der Familie Kahri in Inzersdorf. Drei Feuerwehren waren zur Brandbekämpfung im Einsatz.
Ende Mai 1969 wurde im ehemaligen Kindergarten in Walpersdorf erstmals ein Feuerwehrheurigen veranstaltet.
Der Bürgermeister der Gemeinde Inzersdorf Herr Alois Lechner gab am 16. 12. 1894 den Anstoß zur Gründung einer Feuerwehr. Grund waren die zahlreichen Brände am Ende des vorigen Jahrhunderts.
Am 30. 12. 1894 fand die Gründungsversammlung statt. 47 Freiwillige meldeten sich zum Feuerwehrdienst. Gewählt wurden: Zum 1. Hauptmann Josef Teufner, zum Hauptmann-Stv. Anton Bayer, zum Kassier Bgm. Alois Lechner, zum Schriftführer Lehrer Eduard Freunthaller, zum Zeugwart Leopold Neuwirth, zu den Führern Josef Beer, Johann Kreimel, Leopold Rabl, Alois Neumayer, Leopold Baitl und Anton Kaiser.
Der Besitzer des Schlosses Walpersdorf Herr Graf von Falkenhayn spendete sofort nach der Gründung eine Spritze. Auch Kaiser Franz Joseph spendete 40 Gulden aus Privatmitteln zur “Anschaffung von Feuerlösch-Gerätschaften”.
Zu den ersten größeren Einsätzen gehörte ein Brand am 18. September 1895 in Wetzmannsthal. Zwei Häuser und die Wirtschaftsgebäude wurden ein Raub der Flammen. Eine Frau und zwei Kinder wurden aus den brennenden Häusern gerettet. Insgesamt waren zur Brandbekämpfung elf Feuerwehren des Bezirkes im Einsatz. Dieser Brand dürfte “von ruchloser Hand” gelegt worden sein.
1896 wurde fast der ganze Ort Walpersdorf ein Raub der Flammen. Unsere junge Wehr mit ihrer handbetriebenen, von Pferden gezogenen Hydrophor- Pumpe, war gegen dieses Großfeuer fast machtlos. Seither sind die Häuser in Walpersdorf mit Dachziegel gedeckt.
Unsere Wehr beteiligte sich bei der am 29. März 1910 stattgefundenen Eröffnungsfeier des Schulneubaues in Inzersdorf.
Am 21. Juni 1910 nahm eine Delegation beim Besuch von Kaiser Franz Joseph in St. Pölten teil.
Am Montag, dem 26. Juni 1911 brannte in Inzersdorf das Anwesen von Herrn Anton Baumgartner. Die neu errichtete Ortswasserleitung erwies sich als besonders nützlich. Ein Ausweiten des von spielenden Kindern gelegten Brandes konnte dadurch verhindert werden.
Am 22. Juni 1915 wurde bei einer Versammlung der Gründer unserer Wehr Herr Bgm. Alois Lechner zum ersten Ehrenmitglied ernannt.
Am 18. Oktober 1915 beteiligte sich unsere Wehr an der Jahrhundertfeier zum Andenken an die “Befreiungskriege” auf dem Fohrerberg in Inzersdorf. Über 500 Personen nahmen daran teil.
Am Sonntag, dem 20. Juni 1915 brannte in Walpersdorf die Scheune, der Körnerboden und das Preßhaus des Wirtschaftsbesitzers Herrn Schoderböck. Fünf Feuerwehren konnten ein Ausbreiten des Brandes verhindern. Auch viele Frauen halfen bei der Brandbekämpfung mit. Das Feuer wurde angeblich von einer Dienstmagd gelegt, welche nämlich die Situation benützte, um ihrer Dienstgeberin Kleidung, Wäsche, Uhren, Selchfleisch und sonstige Gegenstände zu stehlen.
Nach einem Aufruf des Bürgermeisters fand am Sonntag, dem 31. Jänner 1915 in Inzersdorf eine “Kriegsversammlung” statt. Es war notwendig, den ziemlich geschwächten Mitgliederstand zu ergänzen. 15 Männer und Burschen erklärten sich bereit, während der Kriegsdauer die Feuerwehr zu unterstützen.
Am Mittwoch, dem 9. Mai 1917, brach um 18.30 Uhr in Inzersdorf, Haus Nr. 42 ein Brand aus, welcher vermutlich durch spielende Kinder gelegt wurde. Das Feuer breitete sich rasch auf die Häuser Nr. 43, 44 sowie 41, 40 und 39 aus. Insgesamt waren sieben Feuerwehren zur Brandbekämpfung im Einsatz.
Am 17. Februar 1919 starb im Alter von 70 Jahren der Gründer unserer Feuerwehr.
Herr Alois Lechner war nicht nur Gründer sondern auch langjähriger Kassier unserer Wehr. Er war auch Bürgermeister der Gemeinde Inzersdorf, Reichs- und Landtagsabgeordneter, Obmann des Verbandes ländlicher Genossenschaften, Gründer-, Vorstands- und Ehrenmitglied des Nö. Bauernbundes, Vorstandsmitglied der Genossenschaftszentralkasse Wien, Obmann des Lagerhauses, der Müllereigenossenschaft und des Bezirksstraßenausschußes Herzogenburg, Mitglied des Bezirksschulrates St. Pölten und des Bezirksarmenrates Herzogenburg. Gründer und Obmann der Raiffeisenkasse Inzersdorf und des landwirtschaftlichen Kasinos in Inzersdorf, Ehrenbürger vieler Gemeinden und Besitzer des Goldenen Verdienstkreuzes.
Am 28. März 1920 wurde Herr Karl Brandl zum neuen Kommandanten unserer Wehr gewählt. Am Sonntag, dem 12. September 1920 fand in Inzersdorf der Bezirksfeuerwehrtag statt. Gleichzeitig wurde das 25jährige Bestandsjubiläum gefeiert. 23 Feuerwehren mit 360 Mann nahmen daran teil. 25 ausgebildete Ehrenjungfrauen führten eine Schauübung durch.
1921 beteiligte sich unsere Feuerwehr mit einer Spende von 500 Kronen am Bau des Kriegerdenkmales in Inzersdorf.
Hans Hess Am 29. Juli 1928 starb der langjährige Kommandantstellvertreter, Bezirksfeuerwehrkommandant, Bürger-meister und Landtagsabgeordneter Hans Hess. Über 800 Feuerwehrkameraden geleiteten ihn zu Grabe.
Am 11. März 1929 fand in Theyern eine Versammlung zur Gründung einer Filiale unserer Feuerwehr statt. Folgende Mitglieder wurden aufgenommen: Dockner Leopold, Dockner Leopold jun., Dockner Johann, Dockner Anton, Schinnerl Leopold, Schinnerl Josef, Tersch Karl, Tersch Anton, Schild Johann, Wolfinger Alois, Märtl Leopold, Parfuß Rudolf und Leitner Anton.
Für die Filialleitung wurde Herr Dockner Leopold zum Zugsführer bestellt. Herr Schild Johann stellte unentgeltlich den Bauplatz zur Errichtung eines Gerätehauses zur Verfügung.
Am 29. Juni 1929 fand in Inzersdorf die Weihe der neuen Motorspritze statt.
150 auswärtige Feuerwehrkameraden nahmen daran teil.
Am 25. August 1929 wurde in Theyern die Weihe des neuen Gerätehauses durch Pfarrer Hypolit Fröch vorgenommen.
Zum Andenken an den verstorbenen Bezirksfeuerwehrkommandanten Hans Hess wurde am 29. Juli 1932 am Gerätehaus in Inzersdorf eine Gedenktafel angebracht, welche von Prälat Ubald Steiner geweiht wurde.
Am 8. September 1935 fand in Inzersdorf das 40jährige Gründungsfest unserer Wehr, verbunden mit dem Bezirksfeuerwehrtag statt. 340 auswärtige Feuerwehrkameraden und 25 Ehrenjungfrauen nahmen daran teil. Am 31. Jänner 1937 wurde Herr Leopold Schön zum neuen Kommandanten unserer Wehr gewählt.
Am 22. August 1937 veranstaltete unsere Feuerwehr ein Erntedankfest mit großem Umzug. Im selben Jahr fand zu Silvester eine Theateraufführung im Gasthaus Kirchberger statt. Bei einem Appell am 8. Juli 1942 im Gasthaus Leitner wurden alle Männer, welche noch nicht zum Militärdienst eingezogen wurden, zum “Feuerwehrnotdienst” verpflichtet.